Ab Dezember schneller von und nach Burgweinting

Grüne weisen auf neues Angebot hin
(02.11.2006)

„Gerade einmal vier bis fünf Minuten dauert die Zugfahrt von Burgweinting zum Regensburger Hauptbahnhof. Ein unschlagbares Angebot und eine echte Konkurrenz zum Auto", so Fraktionsvorsitzender Jürgen Mistol (Bündnis 90/Die Grünen) anlässlich der Wiedereröffnung des Haltepunkts Burgweinting zum kommenden Fahrplanwechsel. Er macht darauf aufmerksam, dass die Verbindung im neuen Fahrplan, der ab 10. Dezember gilt, 18-mal täglich angeboten wird, zumindest an den Werktagen. „Aber auch sonntags besteht künftig 7-mal die Möglichkeit, den Zug in Richtung Innenstadt zu benutzen. Und auch nach Obertraubling und weiter in Richtung Eggmühl beziehungsweise Neufahrn geht es demnächst ohne Umsteigen von Burgweinting aus."

Jürgen Mistol: „Wir Grüne haben uns seit Jahren dafür stark gemacht, dass die Züge wieder fahrplanmäßig in Burgweinting halten. Nach einem Probelauf während des Papstbesuches ist es nun ab dem Fahrplanwechsel im Dezember endlich soweit." Jetzt seien Bahn und Stadt gefordert, auch bei der zweiten geplanten Bahnhofsreaktivierung an der Donaustaufer Straße (ehemaliger Bahnhof Regensburg-Walhallastraße) Nägel mit Köpfen zu machen und die unendliche Geschichte zu einem positiven Abschluss zu bringen, so der Grünen-Politiker.

Für bedauerlich hält es Jürgen Mistol, dass nicht alle Nahverkehrszüge halten werden: „Von den Regionalbahnen in Richtung Straubing werden nur zwei in Burgweinting anhalten. Hier müsste wohl noch der betriebliche Ablauf optimiert werden." Wünschenswert sei es auch, die Züge aus Richtung Neufahrn, wie einmal in den Abendstunden geschehen, mit der Linie nach Ingolstadt zu verbinden. Damit gäbe es eine attraktive und umsteigefreie Verbindung von Burgweinting nach Prüfening. Aber bei den Grünen überwiegt erst einmal die Freude über den gelungene Reaktivierung des Haltepunkts. Jürgen Mistol: „Ich hoffe, dass viele Menschen das neue Angebot entsprechend nutzen werden und somit der Anteil des umweltfreundlichen Verkehrs auch tatsächlich gesteigert werden kann."

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