Brückenfest kein Kulturhit

„Das diesjährige Brückenfest hatte mit einer hochwertigen Kulturveranstaltung rund um das städtische Wahrzeichen Steinerne Brücke nichts zu tun", resümiert die Fraktionschefin der GRÜNEN, Margit Kunc. Offensichtlich handele es sich bei Veranstalter Peter Kittel um einen geschäftstüchtigen Unternehmer, der Regensburg nach seinem Gusto vermarktet. Warendult und Würstlbuden spielten für ihn die Hauptrolle. Kultur hatte beim Brückenfest das Nachsehen. Die Feste des Veranstaltungsservice stünden viel mehr unter dem Motto „KKK": Kittel, Kommerz, Kohle.

Bei der GRÜNEN Stadtratsfraktion sind in den letzten Tagen zahlreiche Beschwerden und Anfragen von Bürgern und Bürgerinnen eingegangen, denen man sorgfältig nachgehen werde. Eine Offenlegung sei schließlich im Interesse aller Beteiligten, so Kunc. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat OB Schaidinger gebeten, schriftlich u.a. folgende Fragen zu beantworten: Wer zahlt die Reinigung der Straßen und die Müllabfuhr - gab es da Zuschüsse von der Stadt? Wer stellte Strom- und Wasseranschlüsse zur Verfügung und wer begleicht diese Rechnung?

Margit Kunc: „Brückenfest und Bürgerfest muss wieder den Bürgerinnen und Bürgern gehören."

(15.07.2002)

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